Dresden
Technologieportal

 
Ihr Zugang zu Forschungsinfrastruktur und Know-how
de|en
Alle Geräte dieser Einrichtung anzeigen

Process-to-Order (P20) Lab

Informationen

Name: Process-to-Order (P20) Lab
Einrichtung: Professur für Prozessleittechnik (PLT)
Partner: Technische Universität Dresden (TUD)

Kurzbeschreibung

Das Process-to-Order (P2O) Lab adressiert die aktuellen Herausforderungen für die Prozessindustrie, die durch die Individualisierung, die Globalisierung und die Urbanisierung aufkommen.

Beschreibung

Das Process-to-Order (P2O) Lab adressiert die aktuellen Herausforderungen für die Prozessindustrie, die durch die Individualisierung, die Globalisierung und die Urbanisierung aufkommen:

  • Größere Flexibilität
  • Kleinere Volumina
  • Weiterhin wettbewerbsfähige Kosten

Aufbauend auf Lösungsansätzen aus den Bereichen Modularisierung und Digitalisierung wird im P2O-Lab die nächsten Schritte untersucht um hochvariable Märkte mit nahezu binären Produktlebenszyklen zu bedienen: Das P2O-Lab stellt sich die Frage, welche Anforderungen Modelle, Methoden, Werkzeuge und Prozessmodule erfüllen müssen, um direkt aus der Produktbestellung einen geeigneten Prozess aus bestehenden Modulen abzuleiten, zu evaluieren und umzusetzen.

 

Lösungsansatz

Für den Lösungsansatz Process-to-Order werden dazu Konzepte in den folgenden Bereichen erstellt, umgesetzt und validiert:

  • Konstruktion: Modulare Anlagenkonzepte (number-up, equal-up) und erweiterte Kennzahlensysteme (sweet spot)
  • Engineering: Parametrische, integrierte Anlagen-, Produkt- und Prozessmodelle, hochautomatisierte Entwurfsprozesse
  • Unterstützung: Lebenszyklusbegleitende Digital Companion Technologien
  • Plattform: Big Data & Smart Analytics für kontinuierlichen Verbesserungsprozess und Added-Value-Services (Remote Operation, Maintenance)

 

Forschung

Das P20-Lab addressiert je nach Anwendungsgebiet verschiedene Forschungsschwerpunkte:

  • Grundlagenorientierte Forschung
    • Modulare Anlagenkonzepte
    • Bioprozessmodellierung
    • Modulare PAT
    • Reaktordesign für P2O 
    • Integriertes Grenzflächen/Filmdesign
    • Energieeffizienz modularer Anlagen
    • Beschleunigung von Process-to-Order durch integriertes CAE/AT/VT/VR
    • Sichere Automation
    • Model driven Software Engineering
  • Transferorientierte Forschung
    • Parametrisches AT Engineering für modulare Anlagen (→ Sartorius Stedim)
    • Beschleunigte IBN modularer Anlagen (→ Bosch PharmaTec)
    • Recipe Management System (→ Merck)
    • Intelligente Flow-Module (→ Samson)
  • Industrielle Lernfabrik
    • Kondensationspunkt zur transdisziplinären Zusammenarbeit
    • Schnelle prototypische Umsetzung und Bewertung von Digitalisierungskonzepten

 

Betriebskonzept

Das P2O-Lab stellt Fläche und Infrastruktur bereit,um den Partner die Möglichkeit geben ihre Forschung durchzuführen. Dazu gehören:

  • Betriebsmittelversorgung
  • Sicherheitskonzept
  • Modulare Prozessführung
  • Remote Operations
  • Modellierung und Orchestrierung modularer Anlagenverbunde

 

Partner

Das P20-Lab ist als eine public-private-partnership mit einer Reihe akademischer und industrieller Partner angelegt. Darüberhinaus gibt es eine Reihe assoziierter Projekte, die mit Konzepten und Methoden zum P2O-Lab beitragen:

  • BMWi ENPRO2 ORCA
  • ABB/Bayer: Modulare Automation
  • EU PROFAT
  • SAB NFG GoBio

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Graube, Markus
Position:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
E-Mail:
Telefon:
0351/463-42367
Prof. Leon Urbas/ Mrs. Christin Haupt (Sec.)
E-Mail:
Telefon:
+49 351 463-34604
Fax:
+49 351 463-39681

Bilder

Letztes Update

Zuletzt aktualisiert am: 7. September 2018 um 09:19:00